Roly-Poly Bumblebee – Mein erster Stop-Motion-Kurzfilm

Februar 27, 2010

Nach langer Abwesenheit melde ich mich nun wieder zurück! Die Kreativität war dank Unistress doch ein wenig eingeschränkt. Nun durfte ich mich aber in der Uni einem eigens ausgewählten Thema widmen und habe einen eigenen Stop-Motion-Film produziert. Das ganze habe ich mit einer Webcam und der Freeware „The Helium Frog Animator“ aufgenommen. Weitere kostenlose Software wie „Audacity“, „Gimp“ und „Windows Movie Maker“ halfen bei der Nachbearbeitung bzw. Fertigstellung.

Was ist überhaupt Stop-Motion?

Stop-Motion ist eine Animationstechnik. Hierbei werden alle Bilder einzeln aufgenommen. In jedem Bild wird eine minimale Veränderung vorgenommen. Spielt man die Bilder anschließend hintereinander ab, entsteht die Illusion der Bewegung. Bekannte Beispiele sind z.B. „Wallace & Gromit“, „Nightmare before Christmas“ oder auch „Shaun das Schaf“.

Viel Spaß mit meinem Film! :)


Fotos in „antiker“ Optik

Juli 13, 2009

Warum eigentlich immer nur die Fotos in einen Bilderrahmen packen so wie sie geknippst wurden? Diese Kategorie „Fotoverarbeitung“ möchte ich mit einem kleinen, einfachen Tipp für eine Form der Fotobearbeitung beginnen: Foto in Sepia mit weißen Zackenrand!

Foto in "antiker" Optik

Foto in "antiker" Optik

Die Idee…

Foto einfach mal anders! ;)

Material:

  • Foto(s)
  • Bildbearbeitungsprogramm (z.B. Adobe Photoshop) und Drucker oder einfach einen Fotoentwicklungsservice wahrnehmen
  • (Zacken-)Schere

Kurzanleitung:

  1. mit Hilfe eines Bildbearbeitungsprogramms die Farben des Fotos in Sepiafarbtöne umwandeln (oder: einfach beim Fotoentwicklungsservice die Abzüge in Sepia bestellen ;) )
  2. darauf achten, dass die Fotos mit einem zusätzlichen weißen Rand versehen sind (beim Ausdrucken ist das natürlich kein Problem, aber leider bieten anscheinend nicht alle Fotoentwicklungsservices diese Option an, also: vorher informieren)
  3. die weißen Ränder des Fotos mit einer Zackenschere bearbeiten bzw. mit einer normalen Schere den Zackenrahmen freihand schneiden
  4. Foto nach Belieben weiterverarbeiten (ob nun in einem Bilderrahmen, einer Fotocollage, als Teil eines Gemäldes o.ä., der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt ;) )

Anmerkungen:

Natürlich geht das ganze auch in Schwarz-Weiß! ;) Adobe Photoshop z.B. bietet darüber hinaus noch eine Vielzahl anderer Filteroptionen, mit denen sich Fotos mit ein paar Klicks ganz schnell umwandeln lassen! Viel Spaß beim Ausprobieren!

Zu reinen Darstellungszwecken habe ich das Foto (inkl. gezacktem Rand) an dieser Stelle lediglich mit Adobe Photoshop bearbeitet.


Acryl-Vierteiler im Aboriginal-Style

Juli 7, 2009
Acryl-Vierteiler

Acryl-Vierteiler im Aboriginal-Style (Keilrahmen je 15X15cm)

Wie bereits geschrieben, habe ich mich wieder an einem Acrylbild im Aboriginal-Style versucht. Nun ist es endlich fertig! :)

Die Idee…

… enstand in Anlehnung an das Bild Gecko im Aboriginal-Style. In meinem Freundeskreis stand mal wieder ein Geburtstag vor der Tür. Und da die Wände in der frisch bezogenen Wohnung des „Geburtstagskindes“ noch überwiegend in einem großflächigen Weiß erstrahlten… ;) Vorteil dieses Vierteilers: Zwar als Einheit gemalt, doch lassen sich die einzelnen Bilder in unterschiedlichen Anordnungen aufhängen.

Material:

  • 4 Keilrahmen (je 15×15 cm)
  • Acrylfarben (schwarz, weiß, blau, rot, gelb)
  • Pinsel
  • Schwamm

Kosten:

Keilrahmen (15X15 cm) gibt es z.B. direkt im 4er-Pack bei Nanu-Nana für 3,95€.

Kurzanleitung:

  1. Hintergrund mit Hilfe eines Schwammes (und/oder breiten Pinsels) lila grundieren; zusätzliche mit Wasser verdünnte braune Farbe bewirkt einen erdigen Effekt (eine ausführliche Beschreibung zu meiner Farb-Misch-Problematik gibt es unter Wenn die Farben nicht wollen… ;) )
  2. mit schwarzer Farbe Gecko-Silouetten sowie weitere Symbole malen (Bedeutungen der Symbole der Aboriginal-Art gibt es hier)
  3. Geckos und Symbole mit weißer Farbe ergänzen
  4. mit bunter Farbe die Geckos zusätzlich mit Mustern versehen (hier verwendet: orange, rot und lila)
  5. Geckos und Symbole mit Punktelinien umranden bis das Bild inkl. Außenkanten gefüllt ist (hier: gelbe, orange & rote Linien in wiederholender Reihenfolge)

Anmerkungen:

Wer ebenso wie ich die Punktelinien der einzelnen Bilder auf den jeweils anderen Bildern sowie zusätzlich an den Außenkanten fortführen möchte, sollte Zeit & Geduld mitbringen! ;)


Wenn die Farben nicht wollen…

Juni 28, 2009

Mit diesem Beitrag möchte ich eine neue Kategorie eröffnen: Kreatives Chaos… Der/Die Ein/e oder Andere von Euch wird es bestimmt schon selbst am eigenen Leibe erfahren haben: Im kreativen Prozess kann so einiges schief gehen! So möchte ich in dieser Rubrik mit meinen chaotischen Erfahrungen glänzen! ;)

Zur Zeit male ich wieder ein Acrylbild im Aboriginal-Style. Dieses Mal einen Vierteiler (je 15×15 cm). Und direkt zu Anfang breitete sich vor mir schon das Farb-Misch-Problem aus. Für den Hintergrund wollte ich dunkle Erdtöne verwenden. Also, wie mischt man braun? Rot und grün… ja genau. Ich habe aber eigentlich immer nur die Grundfarben zu Hause. Das ist ja kein Problem, blau und gelb macht grün, also kann ich ja direkt rot, blau und gelb miteinander vermischen. Hmm… verwirrt schaute ich auf die Farbe, als ich zunächst rot und blau verrührte. Vor mir war ein wunderschönes Schokobraun. Das große Fragezeichen flitzte in meinem Kopf umher: Sollte bei dieser Farbkombination nicht lila entstehen? Wie geplant fügte ich noch einen Spritzer gelb hinzu. Aber was nun vor mir lag, widerstrebte mir völlig: eine dunkle, hässliche Matschfarbe. Naiv wie ich war, versuchte ich das ganze mit einem Tropfen weiß zu vermischen. Wie selbstverständlich füllte ich die weiße Farbe direkt von der Tube in mein Gemisch. Und „natürlich“ ging ich nicht gerade vorsichtig vor… Ein riesen Schwall weißer Farbe landete auf meinem Mischteller! Übrig blieb ein großer Klumpen hell-grau! :(

Tja, sowas kann passieren… also die gesamte Prozedur nochmal von vorne: rot & blau werden vermischt und wieder „hey, die Farbe sieht doch echt super aus!“. ja, ich habe genau diese Farbe für mein Bild verwendet. und ja, wie anfänglich schon längst angenommen, der Hintergrund meines Bildes erstrahlte in einem wunderschönen LILA! An dieser Stelle benötigte ich zudem tatsächlich mein vorher hergestelltes hell-grau. Mit einem nassen Schwamm verteilte ich in hauchdünnen Streifen das grau auf dem lila. Und ich muss ganz ehrlich sagen, so schlecht sah das Ganze gar nicht aus. Dennoch war ich der Ansicht, dass die Farbe doch ein wenig „erdiger“ sein sollte. Ich versuchte mich erneut an der braunen Farbe. Und wahrhaft, ein richtiges, schönes Braun strahlte mich an. :)

Da ich anschließend mit der braunen ähnlich „vorsichtig“ vorgegangen bin wie mit der grauen Farbe ist meine lila Hintergrund eigentlich nur ein wenig „dreckiger“ geworden (und das Grau beinah gänzlich verschwunden), aber: Ich habe fleißig weiter gemalt, es fehlen nur noch die typischen Punktelinien und ich bin bisher wirklich zufrieden!

Da sieht man es doch mal wieder: Auch wenn manche Dinge nicht so laufen wie geplant, mit dem Ergebnis kann man trotzdem zufrieden sein! ;)


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